Offener Brief über die gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung an bayrischen Schulen

BN-Kreisvorsitzenden Robert Kurzmann,wendet sich mit einem offenen Brief an die Schulaufwandsträger,Schulleiter.....und weist auf die Gefahren von W-LAN im Zusammenhang mit der beabsichtigten Digitalisierung der Schulen hin.

Offener Brief an die Schulaufwandsträger,Schulleiter,Elternbeiräte und Eltern von Schulkindern

 

Laut Regierungserklärung von Ministerpräsident Söder,will Bayern 50.000 Klassenzimmer digitalisieren.Im Landkreis machen sich laut Pressemeldung vom 25.04.2018,Landrat und Schulleiter,Gedanken über die Umsetzung.Ziel ist laut Kultusministerkonferenz,die digitale Bildung mit strahlendem W-LAN in allen Schulen zu bringen.

Im Gegensatz dazu gab der Bayerische Landtag,bereits Ende 2006 die Empfehlung an die Schulen des Freistaates auf W-LAN-Netze zu verzichten.Der Bildungsausschuss des BayerischenLandtags rät im März 2007 von W-LAN ab und appeliert: ,,Bayerische Schulen sollen solche drahtlosen Internet-Zugänge nicht bevorzugen.Priorität habe die Reduzierung der Strahlenbelastung in Klassenräumen".Im August 2007 warnt die Bundesregierung vor der W-LAN-Nutzung: ,,Um die Strehlenbelastung so gering wie möglich zu halten,ist es besser,bei kabelgebundenen Netzwerken zu bleiben".Selbst die Telekom warnt im Februar 2017 in der Bedienungsanleitung zu ihrem W-LAN-Router,vor der W-Lan-Strahlung und dessen Aufstellen in der Nähe von Schlaf-Kinder- und Aufentshaltsräumen.Ebenso fordert der Europarat ein W-LAn -Verbot an Schulen.Hamburg setzt es als eine der ersten Städte um. ,,Kinder solchen Gefahren wie W-LAN auszusetzen grenzt an Körperverletzung",pupliziert die Berliner Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW).Auch die GEW in Hessen will kein W-LAN in Klassenzimmern.Ähnliche Reaktionen und Verbote gibt es in Österreich,England,Frankreich,Israel,Kanada,USA u.a.Staaten.

Im internationalen Ärzteappell von 2012,fordern 1200 Ärzte und 2000 Wissenschaftler von der Politik u.a. einen Ausbaustopp für Funk-Techniken,sowie eine massive Reduzierung der Grenzwerte;ein Verbot für die dauerfunkende Schnurlostelefone (DECT),funkbasierte Internetzugänge (W-LAN) und Funkablesegeräte;ein Verbot der Nutzung von Handys für Kinder unter 16 Jahren;sowie die Umrüstung auf abgeschirmte Kabel bzw. Glasfasertechnik in Wohnungen,Kindergärten,Schulen,Hochschulen,Arbeitsplätzen,Krankenhäusern,Pflegeheimen und öffentlichen Einrichtungen.

Bei einer aktuellen Auswertung von über 100 in anerkannnten Fachzeitschriften puplizierten Studien,warnen die Wissenschaftler vor W-LAN.Es ging unter anderem um Schädigung der Fruchtbarkeit,negative Auswirkungen auf das EEG und Gehirnfunktionender DNA und Krebsentwicklung,auf Herz,Leber,Schilddrüse,Gene und Zellen;auch auf das Lernen,Gdächtnis,Verhalten und Aufmerksamkeit im Einfluss des Funks in den typischen W-LAN-Frequenzbereichen.Die Schlussfogerung der Studienleiterin ,Isabel Wilke, lautete Anfang 2018:,,Strahlenbelastung verringern und kabelgebundene Lösungen bevorzuge,Verzict auf W-LAN in Schulklassen und all den anderen Erziehungsinstitutionen.

Im Gegensatz zu den Gefahren,wie Internet-Sucht oder Datenschutz,wird dieGesundheitsgefahr in der öffentlichen Diskussion ausgeblendet.Vor Jahren noch von Behörden ausgesprochene Warnungen sind vergessen.Deutschland rüstet allen Warnungen zum Trotz bei der Funktechnologie massive auf.W-LAN-Hotspots schießen wie Pilze aus demBoden.Der kabellose Zugang zum schnellen Internet wird mittlerweile nicht nur in Beherbergungsbetrieben,sondern auch in Krankenhäusern und öffentlichen Verkehrsmitteln angeboten.Schulen sollen als bisher-durch Handyverbot- ,,strahlungsfreie"Schutzbereiche ebenfalls aufgerüstet werden.

Besonders bedenklich ist es in diesem Zusammenhang,wenn mit Verweis auf W-LAN das Handyverbot aufgehoben bzw. gelockert werden soll und beabsichtigt wird,Smartphones  in den Untericht zu integrieren .Wenn 20 oder 30 Smartphone-Träger auf engem Raum zusammentreffen,ist die Impulsdichte 20 oder 30mal so hoch.ImGegensatz zu den früheren Handys,gehen Smartphones-auch wenn sie nicht genutzt werden- im Schnitt alle 5 bis 6 Minuten aus eigenem Antrieb ,,auf Sendung". Im Klassenzimmer ensteht dann ei wahres Mobilfunkfeuerwerk bei dem Werte zu erwarten sind die in Studien zu Motorik-.Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen bei Schulkindern bzw.einem signifikantem Anstieg bei Krebs im Kindesalter geführt haben.

An Schulen,sowie politischen Verantwortlichen richtet sich daher der Appell,am Handyverbot festzuhalten,die Digitalisierung über kabelgebundene Techniken,durchzuführen und Gesundheitsaufklärung über die Risiken der Funktechnik zu betreiben. 

 

 

 PS: Dieser Artikel erschien in gekürzter Form am 21.05.2018, in der Chamer Zeitung.                                            In der Mittelbayerischen bisher noch nicht..