Ökotipps - Energie sparen

Klima schützen, Geld sparen

Hier finden Sie ein Tipps zum Energiesparen und Klimaschützen. Einige können Sie ohne großen Aufwand sofort umsetzen. Andere erfordern ein bisschen Vorbereitung, vermeiden dafür aber mit einem Schlag tonnenweise CO2. Das gute daran: Mit jedem Tipp sparen Sie bares Geld.

Strom:
Goodby Standby

Zwei Großkraftwerke laufen in Deutschland nur für den sinnlosen Stromverbrauch von Elektorgeräten, die ausgeschaltet noch Strom fressen. Der Standby-Verbrauch kostet einen deutschen Haushalt im Schnitt 85 Euro pro Jahr. Die sparen Sie sich, kaufen Sie gleich ein paar Steckdosenleisten, die man
manuell ausschalten kann.
Atomausstieg privat
Eine Mehrheit der Deutschen möchte sauberen Strom beziehen, nur ein Prozent tut es. Dabei sind weder der Aufwand für den Anbieterwechsel noch die Mehrkosten hoch; oft ist Ökostrom sogar schon billiger als konventioneller. Und jede Kilowattstunde, die Sie verbrauchen, ist mit viel  weniger CO2 belastet. Probieren Sie es gleich aus, Infos unter
www.atomausstieg-selber-machen.de
Tel. 0800-762 68 52
Stromfresser Heizungspumpe

Kühlschrank:
Kühlen Klasse A++

Kaum zu glauben, aber wahr: Allein der Austausch alter Haushaltsgeräte durch neue,
energiesparende würde in Deutschland sieben Atomkraftwerke überflüssig machen. Ist Ihr
Kühlschrank schon etwas in die Jahre gekommen? Gönnen Sie sich einen neuen, mit Energieklasse A oder besser. Dasselbe gilt natürlich für Wasch- und Spülmaschinen.

Lebensmittel:
Bewusster genießen

Der Wein aus Südafrika, das Steak aus Argentinien, die Erdbeeren im März von werweißwoher: Weit gereiste Produkte haben einen riesigen CO2- Rucksack auf dem Buckel. Apropos Steak: Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 Kilo CO2 freigesetzt, ein Kilo Obst verursacht
dagegen nur 0,5 Kilo. Ab morgen sollte auf Ihrem Einkaufszettel stehen: Mehr Bio, weniger Fleisch, mehr Frisches aus der Region.

Recycling:
Mehrweg – weniger Energie

Wenn Sie zum Beispiel Einweg-Mineralwasser in Plastikflaschen beim Discounter kaufen, belasten Sie das Klima mit fast doppelt so hohen CO2-Emissionen wie beim Kauf eines regionalen Markenwassers in Glas-Mehrwegflaschen. Auch Recycling-Produkte wie etwa Papier aus 100 Prozent Altpapier schonen das Klima.

Wasser:
Öfter mal duschen
Wasser zu erwärmen, kostet sehr viel Energie, ob fürs Heizen, Kochen oder Waschen. Deshalb ist Duschen statt Baden – 70 Liter Wasser kann das jedesmal sparen – nicht nur erfrischender, sondern auch eine effektive Möglichkeit, CO2 zu vermeiden. Bei dreimal Duschen pro Woche spart das pro Person über 50 Euro im Jahr.

Urlaub:
Das Gute liegt so nah
So viel CO2 können Sie übers Jahr kaum sparen, wie Sie mit einem Flug verursachen würden. Es gibt so schöne Urlaubsziele, die per Bus und Bahn oder auch mal mit dem Rad erreichbar sind. Einige Reiseanbieter haben sich auf umweltverträglichen Urlaub spezialisiert, allen voran die Bund Naturschutz Service GmbH
Tel. 091 23-9 99 57-10, www.bund-reisen.de

Auto:
Ab in die Schrottpresse
Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer. Wenn Sie Kurzstrecken mit dem Rad fahren, vermeidbare Fahrten weglassen und öfter mal Busse und Bahnen nutzen, dann fragt sich bald, ob sich die hohen Kosten für ein Auto – meist zwischen 3000 und 8000 Euro pro Jahr – überhaupt noch rentieren. Falls Sie doch ein Auto brauchen, stehen beim nächsten Kauf viele sparsame Modelle zur Auswahl.

Wärmedämmung:
Der Staat zahlt mit
Die energetische Sanierung älterer Gebäude ist eine lohnende Investition, bei weiter steigenden Energiepreisen erst recht. Wärmedämmung und neue Fenster können bei einer 80-Quadratmeter- Wohnung 1000 Euro pro Jahr sparen. Für Solarkollektoren, Biomassekessel oder Geothermie gibts Extra-Fördergelder. Infos zu zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen: www.kfw-foerderbank.de
Tel. 018 01-33 55 77.

Wohnort: Kurze Wege
Neuer Job, Umzug, Wohnungssuche? Jetzt haben Sie es in der Hand, Ihre persönliche CO2-Bilanz entscheidend zu verbessern. Lassen Sie sich die vielen Vorteile einer Wohnung nahe beim Arbeitsplatz nicht entgehen: städtisches Wohnambiente, gesundes Radeln zur Arbeit, Verzicht aufs Auto und damit vierstellige Euro-Ersparnisse.

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